2010

Eine Photo­gra­phie: Höhe 31,5 cm x Breite 23,5 cm (Edition 7)

Versi­che­rungs­wert 700 Euro

In mehreren ihrer Arbeiten hat Tanya Ury den Namen Hermè oder Herme ange­nommen (her & me, also Sie & ich):


Herme­n­eu­ro­tisch – Eine Werk­serie:

Die Photo­gra­phie Herme zeigt das bear­bei­tete Cover einer Schnitt­muster-Mode­zeit­schrift, wahr­schein­lich aus den 1950er Jahren, von J. Nieder­meier aus Stutt­gart (Verlag Gustav Lyon). Die Frau auf der rechten Seite des Bildes trägt wie Hermes einen geflü­gelten Helm. Eine Widmung an den weib­li­chen Hermes wurde hinzu­ge­fügt, gleich­zeitig als Remi­nis­zenz an ihr Gegen­stück, ihr Selbst, das Ich – es ist her story“, ihre Geschichte“ (nicht seine). Aber die Arbeit verweist auch auf einen Talisman für die Sexua­lität, in diesem Fall das Weib­liche.

Herme bezeichnet eine Skulptur mit einem Kopf, even­tuell auch einem Torso, auf einer geraden, übli­cher­weise recht­eckigen unteren Basis, an der auch männ­liche Geni­ta­lien in der entspre­chenden Höhe ausge­mei­ßelt sein können. Im antiken Grie­chen­land dienten diese Stauen als eine Art Schutz­zauber und waren an Wege­kreu­zungen, Landes­grenzen und Über­gängen als Schutz aufge­stellt.

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(Über­set­zung Amin Farza­nefar)


Infor­ma­tion

Konzept Tanya Ury

Digi­tale Bear­bei­tung Ingolf Pink

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