1996 – 99

10 mit Plexi­glas verschweißte und montierte (MDF) Photo­gra­phien (63cm x 94.5cm), Deià, Mallorca Nr. 3 – 10 1996, Nr. 1 – 2 1999

Versi­che­rungs­wert 2.000 Euro


Jacob’s Ladder – Eine Werk­serie:

Diese Photo­gra­phien zeigen haupt­säch­lich Stra­ßen­bau­schilder, die mit Graf­fitis von Haken­kreuzen und Juden­sternen versehen sind, also Zeichen, die mit symbo­li­scher Bedeu­tung aufge­laden sind. Die Land­straße, auf der die Stra­ßen­schilder photo­gra­phiert wurden, wird verbrei­tert. Die Umwand­lung von Land­schaft in Baugrund für meist deut­sche Inter­es­senten schlägt bei den Einwoh­nern hohe Wellen. Mallorca erholt sich immer noch von der Unter­drü­ckung durch die faschis­ti­sche Diktatur, die erst vor einem viertel Jahr­hun­dert beendet wurde. Unter Franco war sogar die kata­la­ni­sche Sprache verboten. Nun müssen die Mallor­quiner mit einer Tourismus-Indus­trie, die kolo­niale Ausmaße ange­nommen hat, klar­kommen. Einer­seits beschert das Geschäft mit den Touristen den Einwoh­nern ein stei­gendes Einkommen, auf der anderen Seite schadet es der einhei­mi­schen Kultur. In diesen Zusam­men­hang wird die Bedeu­tung der Graf­fitis komplexer und weniger einfach zu entzif­fern.



Präsen­ta­tion

2002 Jacob’s Ladder (Solo) Hoch­bunker Köln-Ehren­feld (9. Nov.2002 Lange Nacht der Museen) (D)


Publi­ka­tionen & Presse

2011 (9.5.) Präsen­ta­tion der Ausstel­lung Jacob’s Ladder erwähnt auf der Veedels-Website: Hoch­bunker Körner­straße: Ein beson­derer Ort für beson­dere Kunst”, von Jürgen Brock-Milden­berger 4veedel​.de/ Köln (D)

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